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Tournament / League

FC Red Bull Salzburg vs. WSG Swarovski Tirol

Westderby im UCL-Sandwich

Das Duell gegen die WSG Tirol mitten im Champions League-Stress. Nach zwei 5:1-Packungen im Vorjahr schicken wir uns an, wieder zu siegen. Kratzen, beißen, zwicken, so kennt man die Tiroler. Ein Team, das die Handschrift des Trainers Thomas Silberberger trägt und seine motivierenden Worte in die Tat umsetzt. Geschenkt gibt es gegen die Tiroler nichts. Ihre fünf Punkte in den fünf eröffnenden Spielen der Tipico Bundesliga haben sie sich hart verdient. Das müssen sie auch, der Star ist das Kollektiv. Wenn nicht alle elf funktionieren, tut sich selten ein rettender Solist hervor. Funktionieren sie doch, ist keiner sicher. Schon der LASK gab gegen die Tiroler Punkte ab. Gewarnt muss man also sein, zumal wir nach fünf Runden noch immer mit einer lupenreinen Bilanz dastehen. Auch im letzten Jahr gelang uns ein guter Start. Jesse Marsch blieb als erster Trainerdebütant in den ersten sieben Runden ohne Punkteverlust, ehe er in Pasching remisierte. Diesen Traumstart will er heuer toppen. Und die Vorzeichen stehen gut. In der letzten Saison schlugen wir die WSG zwei Mal klar mit 5:1, wobei es in der Pause jeweils schon 3:0 stand. Die Verletztenlage ist diesmal etwas prekärer. Mit Max Wöber und Patson Daka gesellen sich zwei absolute Leistungsträger zu Antoine Bernede, der bereits seit Wochen außer Gefecht ist. Die beiden Ersteren zogen sich muskuläre Verletzungen zu, was ein Indiz für die hohe Belastung in den englischen Wochen ist. Rotation wird daher wieder gefragt sein, um die Beine für die kommenden Aufgaben frisch zu halten. Jesse Marsch kündigte schon in der Pressekonferenz an, dass es für manche Spieler zu Ruhepausen kommen wird. Die kaderliche Tiefe ist trotz der Verletzungen da. Die Youngsters rund um Luka Sucic, die zuletzt wenig Einsatzzeiten verbuchten, könnten wieder nachrücken. Personelles Verletzungsbedingt nicht einsatzbereit ist Antoine Bernede (Schienbeinbruch). Max Wöber hat gegen Atletico Madrid eine leichte Blessur des Hüftbeugers erlitten, sein Einsatz gegen die Tiroler ist fraglich. Patson Daka leidet an einer Muskelverletzung im rechten Oberschenkel und fällt für einen längeren Zeitraum aus. Statements Jesse Marsch über … … die Vorbereitungen auf das anstehende Spiel:
Wir sind gerade in einer sehr intensiven Phase, machen das aber insgesamt sehr gut. Aufgrund der Champions League-Spiele, die vor und nach dem Spiel gegen die Tiroler stattfinden, werden wir auch diesmal wieder recht kräftig durchwechseln und frische Spieler zum Einsatz bringen. … die Ausgangslage für das Match gegen die WSG Tirol: Die WSG Tirol hat bisher gute Ergebnisse erreicht und es sehr gut gemacht. Sie stehen kompakt und haben heuer erst sechs Gegentreffer erhalten. Sie sind definitiv kein einfacher Gegner. Aber wir wollen mit einer frischen Truppe wieder unseren Fußball auf den Platz bringen. Christoph Freund über … … seine Erwartungen an das Spiel gegen die Wattener: Wir haben gerade eine sehr intensive Zeit. Aber als Fußballer gibt es wohl nichts Schöneres, als viele Spiele zu absolvieren. Es werden am Samstag sicher wieder einige Spieler zum Einsatz kommen, die heuer noch nicht so viele Minuten gespielt haben. Aber wir haben einen guten Kader und auch schon letztes Wochenende gegen Austria Wien mit einer etwas anderen Mannschaft ein richtig gutes Spiel gesehen. Wir freuen uns auf Samstag und wollen uns mit einem Erfolgserlebnis auf Bayern München vorbereiten.
Die letzten Bundesliga-Duelle mit der WSG: 07.12.2019 FC Red Bull Salzburg – WSG Swarovski Tirol 5:1 (3:0) 31.08.2019 WSG Swarovski Tirol – FC Red Bull Salzburg 1:5 (0:3) (RBS)

TSV Prolactal Hartberg vs. FK Austria Wien

Austria Wien Doppel – Dreifache Premiere würde gerade recht kommen

Spielinfos: Der Monatswechsel Oktober/November steht ganz klar im Zeichen des Duells TSV Prolactal Hartberg gegen FK Austria Wien. Zu Halloween, am Samstag (31.10.) steht die 6. Runde in der tipico Bundesliga am Programm. Ankick in der Hartberger Profertil Arena ist um 17:00 Uhr. Drei Tage später, am Dienstag, den 3. November 2020 (Kick-off Time: 17:30 Uhr) gastiert die Schopp-Truppe im UNIQA ÖFB Cup Achtelfinale in der Generali Wien-Favoriten bei den Veilchen. Die Schiedsrichter für die Begegnungen stehen noch nicht fest. Die Wettervorhersage für Samstag ist großartig. Tagsüber Sonnenschein und zur Ankickzeit klarer Himmel bei rund 14 Grad. Kein Niederschlag! Für das Dienstag-Spiel bleibt es ebenfalls trocken. Die Sonne wechselt mit den Wolken Platz, die Temperaturen werden sich bei knapp über 10 Grad einpendeln. Teamnews: Es läuft momentan etwas zäh bei der Truppe von Markus Schopp. Viele Kleinigkeiten funktionieren noch nicht nach Wunsch, zudem warten unsere Blau-Weißen weiterhin sehnsüchtig auf den ersten Saisonsieg in der Liga. Doch im Lager des TSV Hartberg wird Ruhe bewahrt. Alle wissen, woher man kommt, aber auch worauf es ankommt um wieder die die (Sieges)-Spur zu finden. Niederlagen gab’s in dieser Saison nur gegen den WAC und Salzburg. Alle anderen Spiele (Altach, Sturm Graz, WSG Tirol) endeten 1:1-Unentschieden. In allen Partie hätte man auch mit jeweils drei bzw. null Punkten vom Platz gehen können. Bei allen drei Spielen bewiesen Rotter & Co. Moral und machten den Rückstand wett. Mit der Austria kommt ein Gegner, wo man gute Erinnerungen an die jüngsten Partien im Juli hat. Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte wurde gegen die Violetten – mit der erfolgreichen Europa League Qualifikation – eingefahren. Alles Schnee von gestern. Die Schopp-Truppe geht als Tabellenletzter in die Partie, das Selbstvertrauen könnte auch besser sein. In der Trainingswoche vor Austria Wien bereitet man sich intensiv und konzentriert vor, sodass man gut gerüstet ist für den Doppelpack. Ein schweres Spiel steht bevor unsere Mannschaft wird alles raushauen um nach 90 Minuten erfolgreich und zufrieden vom Platz gehen kann. Drei Premieren stehen auf der To-Do Liste für Samstag: 1. Heimsieg 2020, 1. Heimsieg gegen die Austria und 1. Saisonsieg. Gegnerinfos: Die Wiener Austria, die im Vorjahr – mit der Teilnahme an der Qualifikationsgruppe und dem Ausscheiden im ligainternen Europa League Play-off gegen Hartberg – deutlich unter den Ansprüchen und Erwartungen geblieben ist, wechselte im Sommer den Trainer (Peter Stöger anstelle des zum SK Sturm abgewanderten Christian Ilzer) und liegt aktuell auf Platz sechs der Tabelle. Zwei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen – so die ausgeglichene Auftaktbilanz. Zuletzt konnte man gegen Salzburg über eine Stunde das 0:0 halten, ehe zwei Bullen-Treffer die Niederlage besiegelten. Im Cup gewannen die Violetten gegen Retz und den Wiener Sportklub. In der Runde der letzten 16 Teams geht’s eben gegen unsere Hartberger. Personell müssen die Violetten Vesel Demaku, Alon Turgeman, Michael Madl und Dominik Fitz auf alle Fälle verletzt vorgeben. Ein starker Gegner, wo das Quintett mit den Youngstars Pichler, Sarkaria und Wimmer sowie den Routiniers Monschein und Grünwald offensiv die Fäden zieht. Statistik: Das Duell TSV Hartberg gegen Austria Wien gab es bislang neun Mal. Bevor der TSV in die Bundesliga aufgestiegen ist, duellierten sich die Mannschaften nur im ÖFB Cup. Drei Spiele, drei Niederlagen, kein Tor. Diese Statistik gilt es am Dienstag aufzupolieren. In den sechs Bundesliga-Aufeinandertreffen gewann die Austria dreimal, zwei Spiele endeten Unentschieden und einmal gewann der TSV. Die jüngsten beiden Spiele waren aus blau-weißer Sicht höchst erfolgreich. Mit dem 3:2-Auswärtssieg in der Bundeshauptstadt legten Swete, Tadic & Co. den Grundstein für die Europa Leauge-Qualifikation im ligainternen Quali-Hinspiel. Das Rückspiel im Juli endete torlos 0:0. Statement: TSV Trainer Markus Schopp vor dem Abschlusstraining: „Das Spiel gegen die Wiener Austria ist für uns ein richtungsweisendes Spiel. Ein Spiel in dem wir alles abrufen werden müssen, um uns auch wirklich belohnen zu können. Wir haben uns in den bisherigen Runden zu selten belohnt und viel zu leicht bestrafen lassen. Das heißt, wir müssen noch konsequenter, viel aggressiver und bissiger sein. Nach vorne hin müssen wir die Effizienz entwickeln, die uns in den Vergangenheit ausgezeichnet hat. Wir wissen, dass die Wiener Austria über eine sehr interessante Spielanlage verfügt, sehr variabel ist und interessante Spieler hat. Wir haben den Gegner aber sehr gut analysiert und wollen aus unseren Möglichkeiten das Beste machen und uns für eine Leistung endlich belohnen.“ (TSV)

spusu SKN St. Pölten vs. SV Guntamatic Ried

Gegen die „Wikinger“ um Rückkehr in die Spur!

Nach dem bitteren letzten Wochenende und der deutlichen Niederlage gegen den LASK ist unser spusu SKN St. Pölten auf Wiedergutmachung aus: Gelingen soll diese im Duell mit der SV Ried gegen das zweite oberösterreichische Team der Liga und damit gegen einen „Lieblingsgegner“ der letzten Jahre. Viele Duelle gab es gegen die SV Ried in der Vereinsgeschichte unserer Wölfe zur noch nicht, doch an die wenigen hat unsere Elf durchwegs gute Erinnerungen: Da wären zum Beispiel die Siege im ÖFB Cup Viertelfinale 2013/2014 und 2019/2020 und der Aufstieg in der 2. Runde 2016/2017. Oder die wichtigen Siege in der ersten Saison in der Bundesliga, die unser Rudel letztendlich vor dem Abstieg bewahrt haben. In Summe gab es in acht Aufeinandertreffen sechs Siege und ein Remis. Eine Bilanz die man unbedingt weiter aufbessern will! Der Weg zu diesem Ziel ist für „Leitwolf“ Robert Ibertsberger klar: „Wir haben aus der letzten Woche unsere Lehren gezogen und wollen morgen eine Reaktion zeigen. Es wird wichtig sein, dass wir gegen die Rieder wieder mehr Kontrolle über das Geschehen auf dem Platz haben und dementsprechend auch zu mehr Abschlüssen kommen als zuletzt. Dann können wir wieder in die Erfolgsspur zurückfinden.“ Eine Ansicht, die auch Kapitän Christoph Riegler teilt: „Wir haben das letzte Spiel mannschaftsintern schnell aufgearbeitet und abgehakt und uns gleich auf die nächste Aufgabe fokussiert. Das Duell mit den Riedern wird ein ganz anderes Spiel als jenes in Linz. Wir müssen uns wieder auf jene Dinge fokussieren, die uns zuletzt ausgezeichnet haben, dann bin ich überzeugt, dass wir ein positives Ergebnis einfahren werden. “ Die Ausgangslage vor diesem Aufeinandertreffen ist jedenfalls klar: Unsere Wölfe gehen zum ersten Mal in diesem Jahr als Favorit in eine Partie: Die SV Ried durfte sich nämlich als diesjähriger Aufsteiger zu Beginn der Saison durch einen 3:2-Sieg gegen die WSG Tirol zwar über eine ideale Rückkehr ins Oberhaus freuen, seit diesem Spiel setzte es für die Elf von Trainer Gerald Baumgartner, der das Wolfsrudel in der Saison 2013/2014 betreute, allerdings vier Niederlagen in Folge. Somit stehen die Rieder, die aufgrund von COVID-Infektionen derzeit zahlreiche Ausfälle haben, mit drei Punkten auf dem elften Tabellenplatz. Um gegen die „Wikinger“, bei denen mit Manuel Haas und Luca Meisl auch zwei Ex-Wölfe im Kader stehen, den dritten Saisonsieg ins Visier zu nehmen, kann unser Trainergespann quasi auf den gesamten Kader zurückgreifen. So ist etwa Alexander Schmidt, der für das letzte Spiel in Linz krankheitsbedingt passen musste, wieder mit an Bord. Auch Christoph Halper meldete sich für das Duell mit den Innviertlern wieder fit. Einzig Luan Leite da Silva steht für die Partie nicht zur Verfügung: Die Bänderverletzung unseres Abwehrspielers ist zwar verheilt, der Brasilianer muss aber krankheitsbedingt passen. (SKN)