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Tournament / League


06/20

Niederlande vs. Frankreich

Vorbericht 2. Spieltag der Gruppe D bei der EURO 2024 Niederlande - Frankreich

Alles Wissenswerte zum Spiel in der Gruppe D der UEFA EURO 2024 zwischen der Niederlande und Frankreich.


06/20

Niederlande vs. Frankreich
Hintergrund Frankreich geht mit einer positiven Bilanz in das Duell der Schwergewichte der Gruppe D. Sieben der letzten acht Begegnungen zwischen den beiden Teams wurden gewonnen, darunter auch beide Begegnungen in der Qualifikation. Angesichts der Verletzungsprobleme, die die Mannschaft von Ronald Koeman während der EM-Qualifikation plagten, hatte Oranje vielleicht eine kleine Ausrede und auch in Deutschland läuft es personell nicht so richtig rund. Die beiden Mittelfeldspieler Frenkie de Jong und Teun Koopmeiners wurden kurz vor der Endrunde verletzungsbedingt aus dem Kader gestrichen. Dennoch hat das Team einen guten Start hingelegt und das Auftaktspiel gegen Polen mit 2:1 gewonnen, wobei durchaus noch mehr Tore möglich gewesen wären. Frankreich sorgt sich derweil um Kylian Mbappé, der sich beim 1:0-Sieg gegen Österreich einen Nasenbeinbruch zugezogen hat. Positiv hervorzuheben ist N'Golo Kanté, der für seine starke Leistung mit der Auszeichnung zum Spieler des Spiels belohnt wurde. Mögliche Aufstellungen Niederlande: Verbruggen - Dumfries, De Vrij, Van Dijk, Aké - Reijnders, Schouten, Veerman - Simons, Depay, Gakpo. Frankreich: Maignan - Koundé, Saliba, Upamecano, Hernández - Griezmann, Kanté, Rabiot - Dembélé, Giroud, Thuram Formkurve Niederlande: (Alle Wettbewerbe, letztes Spiel zuerst): SSSNSS Frankreich: (Alle Wettbewerbe, letztes Spiel zuerst): SUSSNU Trainerstimmen Ronald Koeman, Niederlande: "[Gegen Polen] hätte es nach einer Stunde 4:1 für uns stehen können. Wir haben sehr gut gespielt, haben es aber verpasst, mehr Tore zu schießen. Das war gefährlich für uns, aber am Ende hatten wir Glück, dass wir noch das zweite Tor gemacht haben. Das Ergebnis war gut für unser Selbstvertrauen." Didier Deschamps, Frankreich: "Wir haben die Qualität und das Talent, andere Mannschaften aber auch. Auf diesem Niveau geht es darum, konstante Leistungen zu zeigen und zusammen hart zu arbeiten. Das ist uns an diesem Abend gelungen. Alle machen Fortschritte, die sportliche Intensität ist auf höchstem Niveau."


06/20

Polen vs. Österreich

Vorbericht 2. Spieltag der Gruppe D bei der EURO 2024 zwischen Polen und Österreich

Alles Wissenswerte zum Spiel in der Gruppe D der UEFA EURO 2024 zwischen Polen und Österreich.


06/20

Polen vs. Österreich
Hintergrund Einige Freundschaften werden in Berlin zunächst ruhen, wenn diese beiden Mannschaften in der anspruchsvollen Gruppe D um ihre ersten Punkte kämpfen. Der Pole Przemysław Frankowski und der Österreicher Kevin Danso sind Teamkollegen bei Lens, während der polnische Torhüter Łukasz Skorupski und Österreich-Verteidiger Stefan Posch mit Bologna durch eine hervorragende Saison in die UEFA Champions League 2024/25 einzogen. Doch keiner von ihnen kann es sich leisten, Rücksicht auf seinen Teamkollegen zu nehmen. Polens Hoffnungen ruhen auf dem Kapitän und Rekordtorschützen Robert Lewandowski, der bei der 1:2-Niederlage gegen die Niederlande verletzungsbedingt fehlte. Österreich verlor durch ein Eigentor mit 0:1 gegen Frankreich, doch Ralf Rangnick kann sich damit trösten, dass sein Team nicht nur defensiv meist stabil stand, sondern gegen einen der Turnierfavoriten fast auf Augenhöhe agierte. Mögliche Aufstellungen Polen: Szczęsny - Bednarek, Dawidowicz, Kiwior - Frankowski, Moder, Romanczuk, Zieliński, Zalewski - Urbański; Lewandowski Österreich: Pentz - Posch, Danso, Wöber, Mwene - Seiwald, Laimer - Wimmer, Sabitzer, Baumgartner - Gregoritsch Formkurve Polen: (Alle Wettbewerbe, letztes Spiel zuerst): NSSUSS Österreich: (Alle Wettbewerbe, letztes Spiel zuerst): NUSSSS Trainerstimmen Michał Probierz, Polen: "Wir geben nicht auf. Wir müssen alles dafür tun, die beiden nächsten Partien zu gewinnen. Ich denke, dass wir im weiteren Verlauf des Turniers immer besser werden können. Wir haben [gegen die Niederlande] selbstbewusst gespielt, wir waren auf Augenhöhe und gut organisiert." Ralf Rangnick, Österreich: "Die Mannschaft, die dieses Spiel gewinnt, kommt wahrscheinlich weiter. Aber wir wussten schon vor dem Turnier, dass das zweite Spiel entscheidend sein wird und dass wir gegen Frankreich verlieren können. Die Jungs waren enttäuscht, dass es nicht für einen Punkt gereicht hat, aber wir konzentrieren uns jetzt auf die Zukunft und wollen das Spiel am Freitag gewinnen."


06/20

Slowakei vs. Ukraine

Vorbericht 2. Spieltag der Gruppe E bei der EURO 2024 Slowakei - Ukraine


06/20

Slowakei vs. Ukraine
Hintergrund Die Stimmung im slowakischen Lager ist nach dem 1:0-Sieg gegen Belgien im ersten Spiel der Gruppe E sehr positiv. Die Elf von Francesco Calzona stand phasenweise zwar gehörig unter Druck, holte durch den Treffer von Ivan Schranz nach nur sieben Minuten aber dennoch die drei Punkte. Mit einem zweiten Sieg würde die Slowakei einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale und damit bestes Abschneiden bei einer EURO seit 2016 machen. Eine Bestätigung für eine Mannschaft, die es immer wieder schafft, über sich hinauszuwachsen. Die Ukraine hingegen erlebte einen frustrierenden Start und verlor trotz viel Ballbesitz gegen Rumänien mit 0:3. Trainer Serhiy Rebrov war natürlich enttäuscht, aber in einer ausgeglichenen Gruppe ist nach wie vor alles offen. Die bisherigen Ergebnisse deuten auf eine enge Begegnung hin: In den bisherigen acht Begegnungen gab es zwei Siege für die Slowakei, drei für die Ukraine und drei Unentschieden. Eine Punkteteilung in Düsseldorf würde sicherlich einer Mannschaft mehr helfen als der anderen. Mögliche Aufstellungen Slowakei: Dúbravka - Pekarík, Vavro, Škriniar, Hancko - Kucka, Lobotka, Duda - Schranz, Boženík, Haraslín Ukraine: Trubin - Konoplia, Zabarnyi, Matviyenko, Zinchenko - Shaparenko, Brazkho, Sudakov - Tsygankov, Dovbyk, Mudryk Trainerstimmen Francesco Calzona, Slowakei: "Unsere Spieler haben [gegen Belgien] ihr Bestes gegeben. Wir haben einen großartigen Gegner geschlagen. Ich habe den Jungs gesagt, dass wir die Mentalität brauchen, mit den besten Teams mithalten zu können. Das ist ein großer Sieg, aber wir müssen weiter hart arbeiten. Wir freuen uns auf die kommenden Spiele und brauchen Tore, um weiterzukommen und damit unser Ziel zu erreichen." Serhiy Rebrov, Ukraine: "Wir hatten [gegen Rumänien] viel Ballbesitz, haben uns aber so gut wie keine Chancen herausgespielt. Niemand hat mit diesem Ergebnis gerechnet. Wir haben jetzt ein wichtiges Spiel vor der Brust. Darauf müssen wir uns jetzt sorgfältig vorbereiten."


06/18

Niederlande vs. Frankreich
Offizielle Aufstellungen:

Niederlande

Tor: Abwehr: Mittelfeld: Sturm:

Frankreich

Tor: Abwehr: Mittelfeld: Sturm:


06/18

Niederlande vs. Frankreich
Schiedsrichter Anthony Taylor ENG Schiedsrichterassistenten Gary Beswick ENG Adam Nunn ENG Vierter Offizieller Glenn Nyberg SWE Videoassistent Stuart Attwell ENG Erster Assistent des Videoassistenten Fedayi San SUI Zweiter Assistent des Videoassistenten Marco Fritz GER


06/18

Niederlande vs. Frankreich

Fakten: Niederlande - Frankreich

Zwei ehemalige Europameister treffen am 2. Spieltag der UEFA EURO 2024 Gruppe D aufeinander, wenn die Niederlande im Leipzig Stadion auf Frankreich trifft. Obwohl die Niederländer in den 30 bisherigen Aufeinandertreffen mit Frankreich elf Erfolge verbuchen konnten, haben die Franzosen in den vergangenen Jahren mit sieben Siegen in den letzten acht Spielen dominiert – einschließlich der beiden Erfolge in der zurückliegenden EM-Qualifikation. Beide Mannschaften sind nach ihren Auftaktsiegen bei der EURO 2024 mit drei Punkten gleichauf. Am 16. Juni besiegten die Niederlande Polen im Hamburger Volksparkstadion nach Rückstand noch mit 2:1. Cody Gakpo (29.) und der eingewechselte Wout Weghorst (83.), der im dritten Länderspiel in Folge traf, erzielten die Treffer; am Tag darauf sorgte ein Eigentor vor der Pause für einen 1:0-Sieg Frankreichs gegen Österreich in der Düsseldorf Arena. Frühere Begegnungen Spiele: 30 Siege für die Niederlande: 11 Siege für Frankreich: 15 Unentschieden: 4 Tore für die Niederlande: 57 Tore für Frankreich: 53 Die Mannschaften trafen in der Qualifikation aufeinander, wobei Frankreich in Saint-Denis mit 4:0 und in Amsterdam mit 2:1 gewann – letzteres Ergebnis sicherte ihnen die EM-Teilnahme. Tore von Antoine Griezmann (3. Minute), Dayot Upamecano (8.) und Kylian Mbappé (21.) brachten die Mannschaft von Didier Deschamps am 24. März 2023 im Stade de France früh in Führung. Mbappé schnürte zwei Minuten vor Schluss den Doppelpack und machte damit den deutlichen Erfolg der Équipe Tricolore perfekt. Mbappé traf auch im Rückrunden-Duell am 13. Oktober letzten Jahres in der Johan Cruijff ArenA doppelt (7., 53.). Eine Antwort von Quilindschy Hartman sieben Minuten vor Schluss reichte der Elf von Ronald Koeman nicht mehr für ein Comeback. Die Franzosen sicherten sich bei der EURO 2000 den Titel, obwohl sie im letzten Gruppenspiel gegen die Elftal verloren. Da der Einzug in die K.-o.-Phase bereits gesichert war, hatte diese Niederlage keine Auswirkungen auf den weiteren Turnierverlauf. Frankreich gewann das Viertelfinale der EURO '96 in Anfield am 22. Juni 1996 nach einem torlosen Unentschieden mit 5:4 im Elfmeterschießen. Clarence Seedorf war der einzige Spieler beider Mannschaften, der die Nerven nicht behielt und an Bernard Lama scheiterte. EURO-Fakten Niederlande Dies ist die 11. EM-Teilnahme der Niederlande. Ihr bestes Abschneiden gelang der Elftal bei der EURO 1988, als Tore von Gullit und Marco van Basten dem von Rinus Michels trainierten Team im Finale einen 2:0-Sieg gegen die Sowjetunion bescherten. Die Niederländer nehmen zum neunten Mal in den letzten zehn Ausgaben des Turniers teil– nur 2016 verpassten sie die Endrunde. Bei der EURO 2020 belegte die Mannschaft von Frank de Boer mit Siegen gegen die Ukraine (3:2), Österreich (2:0) und Nordmazedonien (3:0) den ersten Platz in Gruppe C. Im Achtelfinale unterlagen sie jedoch Tschechien mit 0:2. Unter Koeman, der als Spieler 1988 Europameister wurde und am 1. Januar 2023 seine zweite Amtszeit als Nationaltrainer antrat, qualifizierten sich die Niederlande als Zweiter der Gruppe B für die EURO 2024. Gegen den Gruppensieger Frankreich kassierten sie eine 0:4-Auswärtsniederlage und eine 1:2-Heimniederlage. Die anderen sechs Spiele konnte die Elftal jedoch für sich entscheiden. Durch einen 1:0-Sieg am vorletzten Spieltag der Qualifikation gegen Irland in Amsterdam buchte die Niederlande das EM-Ticket. Arjen Robben erzielte das einzige Tor, als die Niederlande Serbien und Montenegro in der Gruppenphase der Weltmeisterschaft 2006 im Leipzig Stadion mit 1:0 besiegten. Die Niederländer trafen in diesem Stadion vier Mal auf die DDR und erzielten dabei folgende Bilanz: 2S 1U 1N. Frankreich Frankreich, Europameister von 1984 und 2000, ist zum insgesamt 11. Mal bei einer EM-Endrunde mit dabei und hat seit 1988 kein Turnier mehr verpasst. Les Bleus, die 2016 Gastgeber waren, als sie im Finale gegen Portugal verloren, werden seit 2012 von Didier Deschamps trainiert. Frankreich sicherte sich bei der EURO 2020 den ersten Platz in der Gruppe F, vor Deutschland, Titelverteidiger Portugal und Ungarn, schied aber im Achtelfinale gegen die Schweiz aus. Trotz einer 3:1-Führung neun Minuten vor dem Ende, musste die Équipe Tricolore am Ende ins Elfmeterschießen und zog dort mit 4:5 den Kürzeren. Unter Deschamps erreichte Frankreich bei drei der letzten vier großen Turniere das Finale. Bei der Europameisterschaft 2016 unterlag Les Bleus Portugal mit 0:1 nach Verlängerung. 2018 gewann die Mannschaft ihren zweiten Weltmeistertitel durch einen Sieg gegen Kroatien. Im Finale der Weltmeisterschaft 2022 mussten sich die Franzosen jedoch Argentinien im Elfmeterschießen geschlagen geben. Frankreich gewann sieben seiner acht Spiele auf dem Weg zur EURO 2024. Das EM-Ticket sicherten sich die Franzosen bereits zwei Spieltage vor Schluss durch einen 2:1-Auswärtssieg gegen die Niederlande am 13. Oktober. Mit 22 Punkten setzte sich die Équipe Tricolore als Gruppenerster durch, vier Zähler vor der Niederlande auf dem zweiten Platz. Am vorletzten Gruppenspieltag gewann Frankreich mit 14:0 gegen Gibraltar. Dieser Erfolg stellte nicht nur einen neuen Rekord für den höchsten Sieg in einer EM-Qualifikation auf, sondern war auch der höchste Sieg in der Geschichte der französischen Nationalmannschaft. Auch Frankreich spielte in der Gruppenphase der Weltmeisterschaft 2006 im Leipzig Stadion. Gegen Südkorea gab es ein 1:1-Unentschieden, wobei Thierry Henry das Tor für Les Bleus erzielte. Ihre ersten drei Spiele in diesem Stadion fanden alle gegen die DDR statt. Mit einer Bilanz von einem Unentschieden und zwei Niederlagen wartet die französische Nationalmannschaft in Leipzig noch auf ihren ersten Sieg.


06/18

Polen vs. Österreich
Offizielle Aufstellungen:

Polen

Tor: Abwehr: Mittelfeld: Sturm: Ersatz:

Österreich

Tor: Abwehr: Mittelfeld: Sturm: Ersatz:


06/18

Polen vs. Österreich
Schiedsrichter Umut Meler TUR Schiedsrichterassistenten Emre Eyisoy TUR Kerem Ersoy TUR Vierter Offizieller Rade Obrenovic SVN Videoassistent Paolo Valeri ITA Erster Assistent des Videoassistenten Alper Ulusoy TUR Zweiter Assistent des Videoassistenten Massimiliano Irrati ITA


06/18

Polen vs. Österreich

Fakten: Polen - Österreich

Polen und Österreich treffen am 2. Spieltag der Gruppe D bei der UEFA EURO 2024 im Berliner Olympiastadion aufeinander. Die Teams, die bereits in der Qualifikation zur EURO 2020 aufeinandertrafen, holten jeweils ihren ersten Punkt bei einer EM-Endrunde mit einem 1:1-Unentschieden am 2. Spieltag der EURO 2008. Beide sind jedoch bei der EURO 2024 noch nicht so richtig in Fahrt gekommen, da sie am 1. Spieltag eine Niederlage hinnehmen mussten. Polen verlor am 16. Juni im Hamburger Volksparkstadion gegen die Niederlande mit 1:2, obwohl es in der 16. Minute durch Adam Buksa in Führung gegangen war und erst sieben Minuten vor Schluss den entscheidenden Treffer kassierte. Am Tag darauf musste sich Österreich in der Düsseldorf Arena durch ein Eigentor von Maximilian Wöber in der 38. Minute Frankreich mit 0:1 geschlagen geben. Frühere Begegnungen Spiele: 11 Siege für Polen: 5 Siege für Österreich: 4 Unentschieden: 2 Tore für Polen: 20 Tore für Österreich: 20 In der Qualifikation zur EURO 2020 lieferten sich beide Mannschaften zwei enge Duelle, in denen in 180 Minuten nur ein einziges Tor fiel. Polens Krzysztof Piątek erzielte den Treffer in der 69. Minute im Wiener Ernst-Happel-Stadion am 21. März 2019. Das Rückspiel im Nationalstadion in Warschau am 9. September 2019 endete torlos. Polen beendete die Gruppe G mit 25 Punkten auf Platz eins, sechs Zähler vor Österreich. Beide Teams qualifizierten sich damit direkt für die Endrunde. Österreich und Polen erkämpften sich am 2. Spieltag der EURO 2008 jeweils ihren ersten Punkt und ihr erstes Tor bei einer EM-Endrunde. Im Ernst-Happel-Stadion gelang Ivica Vastic in der 93. Minute per Elfmeter der Ausgleich für Co-Gastgeber Österreich. Mit 38 Jahren und 257 Tagen wurde er zum ältesten Torschützen in der Geschichte der EURO-Endrunde. Zuvor hatte Roger Guerreiro Polen nach einer halben Stunde in Führung gebracht. Dieser Punkt und das Tor blieben für beide Nationen die einzigen in der Gruppe B. Damit belegten sie die Plätze drei und vier hinter Kroatien und Deutschland. Polen feierte in der Qualifikation zur FIFA-Weltmeisterschaft 2006 zwei Siege gegen Österreich. Im Ernst-Happel-Stadion gewannen sie am 9. Oktober 2004 durch späte Tore von Jacek Krzynówek (78.) und Tomasz Frankowski (90.) mit 3:1. Trotz eines Doppelpacks von Roland Linz musste sich Österreich auch im Rückrunden-Duell am 3. September 2005 in Chorzow mit 2:3 geschlagen geben. Maciej Żurawski erzielte den entscheidenden Treffer für die Polen. Österreichs letzter Sieg gegen Polen war ein 4:3-Erfolg in einem Freundschaftsspiel in Katowice am 17. Mai 1994, bei dem Peter Stöger einen Dreierpack für die Gäste erzielte. Seitdem lautet die Bilanz der Österreicher gegen Polen: 2U 3N. EURO-Fakten

Polen

Polen, das vor 2008 noch nie an einer Europameisterschaft teilgenommen hatte, ist zum fünften Mal in Folge bei einer EM-Endrunde vertreten. Ihr bestes Abschneiden gelang ihnen bei der EURO 2016, als sie in der Gruppe C hinter Deutschland den zweiten Platz belegten, aschließend im Achtelfinale die Schweiz im Elfmeterschießen besiegten, bevor sie im Viertelfinale gegen den späteren Europameister Portugal vom Punkt ausschieden. Unter Paulo Sousa gelang Polen bei der EURO 2020 kein Sieg. Sie verloren gegen die Slowakei (1:2) sowie Schweden (2:3) und holten ein 1:1-Unentschieden gegen Spanien. Mit nur einem Zähler beendeten sie die Gruppe E auf dem letzten Platz. Polen startete unter Fernando Santos, der Portugal 2016 zum EM-Titel geführt hatte, in die Qualifikation zur EURO 2024. Am 13. September wurde Santos jedoch von seinen Aufgaben entbunden, nachdem seine Mannschaft drei der ersten fünf Qualifikationsspiele verloren hatte: gegen Tschechien (1:3), Moldawien (2:3) und Albanien (0:2). Michał Probierz wurde zum Nachfolger des Portugiesen ernannt und holte in seinen drei Qualifikationsspielen fünf Punkte. Polen beendete die Gruppe E mit elf Punkten auf dem dritten Platz, vier Zähler hinter Albanien und Tschechien. Polen musste anschließend den Gang in die Play-offs antreten. Sie schlugen Estland im Halbfinale des Wegs A in Warschau mit 5:1 und erreichten im Finale in Cardiff ein torloses Unentschieden gegen Wales. Im Elfmeterschießen setzten sie sich mit 5:4 durch, wobei alle fünf polnischen Schützen vom Punkt trafen und Wojciech Szczęsny den fünften Versuch von Wales' Daniel James parierte. Polens einziges vorheriges Spiel im Berliner Olympiastadion war eine 2:3-Niederlage gegen Norwegen im Spiel um Platz drei bei den Olympischen Spielen 1936.

Österreich

Österreich nimmt zum vierten Mal an einer Fußball-Europameisterschaft teil. Es ist die dritte Teilnahme in Folge für die Alpenrepublik. 2008 war Österreich gemeinsam mit der Schweiz Co-Gastgeber des Turniers. Für die ÖFB-Auswahl war es damals die erste EM-Teilnahme. Bei der EURO 2020 sorgte Österreich für das bislang beste Abschneiden. Die Mannschaft vom damaligen Nationaltrainer Franco Foda wurde in der Gruppe C hinter den Niederlanden, aber vor der Ukraine und Nordmazedonien Zweiter und erreichte damit erstmals die K.-o.-Runde. Im Achtelfinale musste sich die ÖFB-Elf anschließend im Wembley-Stadion mit 1:2 nach Verlängerung gegen den späteren Europameister Italien geschlagen geben. Vor der letzten Europameisterschaft hatte Österreich noch kein einziges Spiel bei einer EURO gewonnen. Doch bei diesem Turnier gelang ihnen in der Gruppenphase ein 3:1-Sieg gegen Nordmazedonien und ein 1:0-Erfolg gegen die Ukraine. Damit verbesserte sich ihre Bilanz bei EM-Endrunden auf: 2S 2U 6N. Ralf Rangnick übernahm im April 2022 das Amt des österreichischen Nationaltrainers von Franco Foda. Unter seiner Führung zeigte die ÖFB-Auswahl eine starke Leistung in der Qualifikation zur EURO 2024. Von acht Spielen gewann Österreich sechs und verlor nur eines – mit 2:3 zu Hause gegen Belgien. Mit 19 Punkten belegte die Mannschaft den zweiten Platz in der Gruppe F hinter Belgien. Am vorletzten Spieltag der Qualifikation sicherte sich die Alpenrepublik mit einem 1:0-Sieg in Aserbaidschan am 16. Oktober vorzeitig die Teilnahme an der EM-Endrunde. Die Niederlage gegen Belgien war Österreichs einzige Pleite im Jahr 2023 (7S 2U). Österreich hat bisher zwei Spiele im Berliner Olympiastadion bestritten: Eine 1:2-Niederlage gegen Italien bei den Olympischen Spielen 1936 sowie ein 2:2-Unentschieden gegen Westdeutschland im November 1958.


06/18

Slowakei vs. Ukraine
Offizielle Aufstellungen:

Slowakei

Tor: Abwehr: Mittelfeld: Sturm:

Ukraine

Tor: Abwehr: Mittelfeld: Sturm:


06/18

Slowakei vs. Ukraine
Schiedsrichter Michael Oliver ENG Schiedsrichterassistenten Stuart Burt ENG Dan Cook ENG Vierter Offizieller Serdar Gözübüyük NED Videoassistent Bastian Dankert GER Erster Assistent des Videoassistenten David Coote ENG Zweiter Assistent des Videoassistenten Christian Dingert GER


06/18

Slowakei vs. Ukraine

Fakten: Slowakei - Ukraine

In den letzten Jahren agierten die Slowakei und die Ukraine fast immer auf Augenhöhe, jetzt treffen beide Nationen am 2. Spieltag der UEFA EURO 2024 in Gruppe E in der Düsseldorf Arena erneut aufeinander. Die Slowakei feierte am 1. Spieltag am 17. Juni in Frankfurt einen 1:0-Sieg gegen Belgien, dank des Tores von Ivan Schranz in der siebten Minute. Die Ukraine verlor ihrerseits am gleichen Tag in München mit 0:3 gegen Rumänien. Frühere Begegnungen Spiele 8 Siege für die Slowakei 2 Siege für die Ukraine 3 Unentschieden 3 Tore für die Slowakei 10 Tore für die Ukraine 9 2018/19 spielten beide Teams in einer Gruppe der UEFA Nations League, dabei gewann die Slowakei das bisher letzte Duell beider Nationen am 16. November 2018 in Trnava mit 4:1. Albert Rusnák (6.) und Juraj Kucka (26.) sorgten für eine 2:0-Pausenführung der Gastgeber, ehe Yevhen Konoplyanka zwei Minuten nach der Pause für das Team von Andriy Shevchenko verkürzen konnte. Doch Adam Zrel'ák (52.) und Róbert Mak (61.) fuhren den Sieg für die Mannschaft von Trainer Pavel Hapal nach Hause. Das Hinspiel in Lviv hatte die Ukraine am 9. September 2018 mit 1:0 gewonnen, Andriy Yarmolenko erzielte zehn Minuten vor dem Schlusspfiff per Elfmeter das Tor des Tages. Auf dem Weg zur UEFA EURO 2016 hatte die Slowakei in der Qualifikation vier Punkte gegen die Ukraine verbucht. In Kiew schoss Mak am 8. September 2014 die damals von Ján Kozák trainierten Gäste zu einem 1:0-Auswärtssieg, zwölf Monate später reichte es für die Ukraine im Rückspiel in Zilina zu einem 0:0. Damals qualifizierten sich die Slowaken als Gruppenzweiter hinter Spanien direkt für die Endrunde; die drittplatzierte Ukraine setzte sich in den Play-offs mit insgesamt 3:1 gegen die Slowenen durch. Das letzte Testspiel zwischen beiden Nationen gewann die Ukraine am 10. November 2017 in Lviv durch Tore von Yarmolenko (39.) und Konoplyanka (54.), für die Slowaken hatte Lukáš Štetina (10.) getroffen. EURO-Fakten Slowakei Die Slowakei hat sich seit ihrem Endrunden-Debüt als unabhängige Nation bei der EURO 2016 inzwischen dreimal in Folge für eine EM-Endrunde qualifiziert. Vor acht Jahren unterlag man in Frankreich im Achtelfinale gegen Deutschland mit 0:3, bei der EURO 2020 kam man nicht über die Gruppenphase hinaus. Nach einem 2:1-Sieg gegen Polen folgten zwei Niederlagen gegen Schweden (0:1) und Spanien (0:5), am Ende belegte man in Gruppe E Platz 3 hinter Spanien und Schweden. Als Teil der Tschechoslowakei holte sich die Slowakei 1976 den Titel, in derselben Konstellation wurde man 1960 und 1980 jeweils Dritter. Im August 2022 wurde Nationaltrainer Štefan Tarkovič vom Italiener Francesco Calzona abgelöst, er führte anschließend die Slowakei als Zweiten der Gruppe J hinter Portugal zur EURO 2024. Im Auftaktspiel kam man zuhause gegen Luxemburg nur zu einem 0:0, außerdem setzte es gegen die Portugiesen zwei Niederlagen (0:1 und 2:3), die anderen sieben Spiele wurden alle gewonnen, die Tickets buchen konnte man nach einem 4:2 im vorletzten Qualifikationsspiel gegen Island. Während es das erste Spiel der Slowakei in der Düsseldorf Arena ist, spielte die Tschechoslowakei schon zwei Mal in der Stadt, in Testspielen gegen Deutschland setzte es im März 1973 im Rheinstadion ein 0:3, im Mai 1990 gab es an selber Stelle ein 0:1 gegen denselben Gegner. Ukraine Die Ukraine feierte 2012 als Co-Gastgeber ihr Debüt bei einer EURO-Endrunde, inzwischen ist es die vierte Endrundenteilnahme in Folge für das Land. Ihre bislang erfolgreichste EURO spielte das Team 2020 unter Trainer Shevchenko, dort schied man erst im Viertelfinale in Rom gegen England mit 0:4 aus. Damals belegte die Ukraine in Gruppe C Platz 3, man verlor gegen die Niederlande (2:3) und Österreich (0:1), erreichte aber dank eines 2:1-Erfolges gegen Nordmazedonien noch das Achtelfinale. Dort setzte man sich in der Verlängerung gegen Schweden (2:1) durch, Artem Dovbyk erzielte dabei im Hampden Park von Glasgow in der letzten Minute der Verlängerung den Siegtreffer, ehe man dann an England scheiterte. Am 7. Juni 2023 ernannte die Ukraine den ehemaligen Stürmerstar Serhiy Rebrov zum neuen Nationaltrainer, nachdem man das erste Qualifikationsspiel für die EURO 2024 in England mit 0:2 verloren hatte. Am letzten Spieltag musste man nach einem 0:0 gegen Italien in Leverkusen die Hoffnungen auf eine direkte Qualifikation begraben. Als Gruppendritter - aufgrund des schlechteren direkten Vergleichs mit den punktgleichen Italienern - setzte sich die Ukraine in den Play-offs im Halbfinale durch späte Tore von Roman Yaremchuk (85.) und Dovbyk (88.) mit 2:1 in Bosnien und Herzegowina durch, im Finale im polnischen Wroclaw folgte dann ein 2:1-Erfolg gegen Island, Mykhailo Mudryk gelang sechs Minuten vor dem Ende der Siegtreffer für die Ukrainer